Stop-Motion

Aus Wikiants

Wechseln zu: Navigation, Suche

Stop-Motion ist eine Filmtechnik, mit der unbeweglichen Dingen Leben eingehaucht werden kann (Animation). Sie kommt bei Trickfilmen, aber auch als Spezialeffekt bei Realfilmen zum Einsatz. Ausgangspunkt ist dabei der Stoptrick.(1)


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beispiele

[Bearbeiten] PES - Human Skateboard


[Bearbeiten] PES - RoofSex

[Bearbeiten] Urheber
[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Geschichte

Bei der Stop-Motion-Technik werden Gegenstände animiert, indem sie für jedes einzelne Bild des Filmes immer nur geringfügig verändert werden. Diese Technik war schon Ende des 19. Jahrhunderts bekannt und wurde durch Georges Méliès ab 1896 erstmals angewandt. Mit dem Aufkommen des Zeichentrickfilms in der zweiten Hälfte der 1900er Jahre und des Puppentrickfilms um 1910 entstanden die ersten Filmgenres, die ausschließlich auf dieser Technik beruhen.

Stop-Motion wurde im Laufe der Jahre zunehmend perfektioniert und unter anderem in The Lost World (Die vergessene Welt, 1925) King Kong und die weiße Frau angewandt. Vor allem Ray Harryhausen machte sich ab den 50er-Jahren sehr verdient in der Entwicklung und Verfeinerung der Technik.

In den 1980er-Jahren und am Anfang der 90er-Jahre wurde Stop-Motion in einigen bekannten Filmen, wie Terminator oder Star Wars Episode IV bis VI eingesetzt.

Bekannte Stop-Motion-Filme der letzten Jahre sind beispielsweise Tim Burtons The Nightmare Before Christmas von 1993 und Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche (2005), die Kurzfilme von Aardman Animation um Wallace & Gromit und Chicken Run – Hennen Rennen.

Digitale Kameras und Computer erlauben auch die hobbymäßige Erstellung von Stop-Motion-Filmen. Diese einfache und recht billige Technik hat eine Fangemeinde geschaffen, weil man mit einfachen Mitteln Geschichten erzählen und Kreativität einbringen kann. Das Internet ist eine geeignete Plattform, um die Filme einem größeren Publikum vorzuführen. Nicht selten bedienen sich auch Schulprojekte im Bereich Kunst oder Medien der Stop-Motion-Technik. Als Material wird im Hobbybereich häufig Knetmasse (siehe Knetanimation, auch Claymation genannt) und Lego eingesetzt (siehe Brickfilm).

Heute wird Stop-Motion aufgrund der überholten Technologie meist nur aus nostalgischen Gründen angewandt. (1) Eine im professionellen Bereich angewandte OpenSource Software ist Blender.


[Bearbeiten] Einfache Animationen mit Linux erstellen

Mit folgenden comands werden jeweils die Inhalte eines Ordners mit chronologisch, nummerisch benannten Bildern zu einem Video zusammen gerechnet:

mencoder 'mf://*.png' -mf type=png:fps=6 -ovc libdv -o 6fps.raw
mencoder 'mf://*.png' -mf type=png:fps=12 -o 1.1.scene.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=4000:vhq:keyint=250
mencoder 'mf://*.png' -mf type=png:fps=12 -o 1.scene.avi -ovc lavc -lavcopts vcodec=msmpeg4v2:vbitrate=4000:vhq:keyint=250i
  • fps=x ( so können die Frames per Second definiert werden )
mencoder -ovc help        # dies zeigt die verschiedenen codecs, welche von den mplayer libarys unterstützt werden und von mencoder genutzt werden
man mencoder              # so gelangt man mit Debian ins Manual von mplayer & mencoder

Hiermit kann in der Konsole aus einem Video ein Ordner mit Bildern im Format png, jpg... erstellt werden.

mplayer elchig.avi -vo png
  • z = 0 --> ohne Komprimierung
  • z = 1 --> schlechte Bildqualität, aber schnell
mplayer elchig.avi -vo png:z=1

Mittels diesem Script können die Bilder unbenamst werden:

#!/bin/bash

x=0                                  # der Wert von x bestimmt die erste Nummer der Bilder

mkdir renamed
for pics in *.jpg
do
picname=`printf "%.6d.jpg" ${x}`     # 6d bestimmt wieviel Stellen die Zahlen haben ( 0 erscheint hier nun 000'000 )
cp "$pics" "./renamed/$picname"
let "x+=2"
done 
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Quellen


[Bearbeiten] Siehe auch


[Bearbeiten] OpenSource Projekte


[Bearbeiten] Weblinks


[Bearbeiten] Quelle

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen