Food Coop
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Unter einer Foodcoop (Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft, Lebensmittelkooperative, auch Food-Coop oder Food-Co-Op, von englisch food cooperative, also etwa Lebensmittelgenossenschaft), versteht man den Zusammenschluss von Personen und Haushalten zum gemeinsamen Einkaufen. [1]
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[Bearbeiten] Idee
Historischer Vorläufer sind die Konsumgenossenschaften des neunzehnten Jahrhunderts. Die Idee dahinter ist, dass man gemeinsam große Mengen Lebensmittel direkt von den Erzeugern bezieht und dadurch Mindestbestellmengen der Großhändler erreicht bzw. es sich für Bauern lohnt mitten in die Stadt zu fahren. Dadurch kann man als Mitglied einer Foodcoop meist preiswerter – weil ohne Gewinnmarge des Einzelhandels – einkaufen, als wenn man im Einzelhandel kauft. Die Foodcoops funktionieren in der Regel mittels verteilter Arbeit und kollektiver Verwaltung. Die Vereinzelung des Verbrauchers wird aufgehoben und Konsumenten mit ähnlichem Lebensstil kommen zusammen.
Wie das im Einzelnen funktioniert, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Oft unterscheidet man zwischen Bestellfoodcoops, bei denen nur gemeinsam bestellt wird, Lagerfoodcoops, die ein gemeinsames Warenlager unterhalten, und Mitgliederläden, bei denen eingestelltes Personal für den Unterhalt eines gemeinsamen Ladens sorgt.
Oft haben Foodcoops neben der Möglichkeit, Lebensmittel aus Öko-Anbau zu günstigeren Preisen beziehen zu können, auch noch weitergehendere Ziele, zum Beispiel:
- Förderung der ökologischen Landwirtschaft: Verzicht auf Pestizide, Gülle und Gentechnik.
- Unterstützung von Bauern aus dem Umland mit Direktvermarktung und kurzen Transportwegen.
- Selbst die Verantwortung für die Auswirkungen des eigenen Konsums von Produkten übernehmen.
- Förderung des fairen Handels. [1]
[Bearbeiten] Food Coop Gründungsleitfaden
Food Coop Gründungsleitfaden ist der vorläufige Arbeitstitel eines Buches. Es entsteht durch gemeinnützige Arbeit und wird bei Fertigstellung unter einer freien Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe möchte damit ein breites Spektrum von Menschen erreichen und freut sich über jede Mithilfe.
Konventionelle Landwirtschaft führt zu erheblichen Konsequenzen für unsere Umwelt. Der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden belastet die Gewässer, spritzintensive Monokulturen beeinträchtigen die Artenvielfalt und die zunehmende Erprobung von gentechnologisch veränderten Pflanzen kann unkalkulierbare Folgen für das gesamte Ökosystem haben.
Mehr und mehr Menschen bevorzugen deshalb Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau. Eine Form, diese Nachfrage zu versorgen, ist der Zusammenschluss zu Nahrungsmittelkooperativen (Food-Coops). Dies sind ehrenamtlich organisierte VerbraucherInnengemeinschaften, die kostengünstig ökologisch hergestellte Produkte aus der Region und fair gehandelte Waren aus Übersee beziehen.
Bei Gründung und Betrieb einer solchen Kooperative sind zahlreiche Hürden zu nehmen. Trotzdem steht den GründerInnenn bislang nur wenig unterstützende Literatur zu Verfügung. Diese Lücke wollen wir schließen, indem wir eine detaillierte Anleitung entwickeln, die interessierte Menschen befähigt, eine Food-Coop zu gründen und erfolgreich zu führen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e.V. hat vor einiger Zeit ein Food-Coop Handbuch veröffentlicht, das wir allen Interessierten empfehlen. Wir verstehen die beiden Bücher als sich ergänzende Werke. Außerdem möchten wir auf Foodcoopedia (die Wikipedia der Food-Coops) hinweisen und zur Mitarbeit anregen.
Let's feed the world - aber richtig! [2]
[Bearbeiten] Lizenz
| | Dieses Werk ist unter der Creative Commons by-sa Lizenz lizenziert:
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[Bearbeiten] Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Teile oder ältere Versionen des Artikels stammen aus der Foodcoopedia, Wikipedia: Foodcoop
- ↑ food-coop-einstieg.de
[Bearbeiten] Weblinks
- food-coop-einstieg.de
- senselab.org/projekte
- selbstversorgerforum.de
- Foodcoopedia Hier findet sich viel Wissenswertes über Foodcoops in ganz Deutschland.


